Ich habe mir eine neue Kamera gekauft 🙂 Eine instax mini Evo! Und die möchte ich euch hier einmal kurz vorstellen: denn diese neue, coole Sofortbild-Kamera von Fujifilm macht mal so richtig Spaß!

 

Review: instax mini Evo

Zu Marke Fujifilm habe ich eh und seit vielen Jahren eine „gute Beziehung“. Ich fotografiere meine Aufträge mit einer X-T2, einer X-T3 und einer X-T4 … und ich habe alle wichtigen Objektive des Systems. Auch eine instax 210 habe ich seit Jahren. Diese klobige Plastik-Kamera wirft Sofortbilder im instax Wide-Format aus; die Qualität der Fotos ist so lala. Einen instax share SP-2-Drucker habe ich vor ein paar Wochen verlost und einen instax share SP-3 SQ-Drucker nutze ich immer mal, um netten Menschen eine Freude zu machen; dieser Drucker liefert quadratische Sofortbilder via App direkt aus einer Fujifilm-Kamera oder aus der Fotosammlung auf dem Smartphone.

Vor kurzem neu herausgekommen ist nun die instax mini Evo … und die musste ich doch auch gleich haben. Denn die Evo ist ein neuartiges Hybrid-System von Fujifilm: eine Kamera, die Fotos eben nicht nur sofort druckt (was ja schon immer den Charme des Einzigartigen hatte), sondern die die Fotos erst einmal auf einer Micro SD-Karte aufzeichnet … und die dann bei Gefallen und Bedarf ein- oder mehrmals ausgedruckt oder eben auch anderweitig gespeichert (und bearbeitet) werden können! Das ist ziemlich cool!

Kurz die (wichtigtsten) Specs:

  • Brennweite: 28 mm (35 mm KB)
  • Blende: F/2
  • ISO Auto (100–1.600)
  • Belichtungsautomatik (1/4–1/8.000 Sekunde)
  • Bildgröße: 2.560 x 1.920 Pixel
  • Größe: 87 x 123 x 36 mm
  • Gewicht: 285 g

Mit Strom versorgt wird die Kamera von einem eingebauten (nicht tauschbaren und auch nicht sooo großen) Akku; ein USB-Ladekabel liegt bei.

 

instax mini Evo, die Rückseite

Bedienung der instax mini Evo

Einen Sucher hat die Evo nicht, dafür aber ein ganz brauchbares Display. Über ein paar Tasten, die Wippe und zwei Einstellräder (links oben und Objekivkranz) wird die Evo bedient: „wie eine richtige Kamera“. Es lassen sich – neben den Bildeffekten – einstellen

  • eine Belichtungskorrektur (+/- zwei Blendenstufen)
  • der Selbstauslöser (2 oder 10 Sekunden)
  • der Weißabgleich (Auto, Tageslicht etc.)
  • die Blitzfunktion (aus, Auto, erweitert)

Die zehn „Filme“ (Normal, Lebhaft, Blass, Canvas (legt eine Leinenstruktur auf’s Foto), Monochrom, Sepia, Gelb, Rot, Blau und Retro) werden über das Daumenrad oben links ausgewählt.

Die zehn „Linsen“ (Normal, Vintage, Soft-Fokus, Unschärfe, Fischauge, Farbverschiebung, Lichtleck (immer andere Fremdlichtstreifen), Spiegel (senkrecht mittig), Doppelbelichtung und Halbrahmen (setzt zwei kleinere, nacheinander aufgenommene Fotos nebeneinander) stellt ihr über den Objektivkranz ein.

Eure Lieblings-Kombinationen aus Filmen und Linsen könnt ihr abspeichern. Und auf der Vorderseite sind über dem Objektiv ein kleiner Spiegel und ein zweiter Auslöser angebracht: damit gelingen euch jederzeit schicke Selfies 🙂

 

Druckfunktion

Gedruckt wird per Hebel oben rechts: auf instax mini-Filme. Die gibt es in Farbe und Monochrom in Kassetten zu zehn Bildern (für etwa einen Euro je Ausdruck). Und natürlich können per Smartphone-App auch Fotos aus der dortigen Foto-Sammlung gedruckt werden.

 

Instax mini Evo-App

Über die Smartphone-App (Verbindung via Bluetooth) lassen sich Fotos bearbeiten und drucken. Das ist nicht spektakulär (und auch nicht schnell), aber ganz schön. Es lässt sich die instax mini Evo per App aber auch fernbedienen, inklusive kleinem Live-View. Und schließlich sind Firmware-Updates möglich.

instax mini-Bilder im Druck-Vergleich

Oben seht ihr zwei Druckbeispiele: das Sofortbild links ist aus einem instax share SP-2 und der Druck rechts stamm aus der instax mini Evo. Die Druck-Qualität ist rechts deutlich besser: ihr seht mehr Details, mehr Tonwerte, bessere Farben …

Unten seht ihr ein paar schnell probierte Fotos mit gut sichtbaren Effekten. Wenn ihr auf die Fotos klickt, könnt ihr in der Lightbox-Ansicht die eingestellten Effekte in der Bildunterschrift lesen. – Alle Film-Linsen-Kombinationen kann ich hier gar nicht zeigen. Seht sie euch am besten einmal selbst auf der instax mini Evo an!

Fazit

Ich bin begeistert! Ich habe nach drei Tagen den Akku und eine Schachtel Filme schon einmal leer bekommen. Und ich hatte Spaß dabei 🙂 Besonders schön: ich weiß, dass es mehr davon geben wird! – Die instax mini Evo ist tatsächlich eine sehr gelungene, innovative Mischung aus analog und digital, aus kreativ und retro, aus verspielt und spaß und auch brauchbar.

Wer auch Sinn für solche Mischungen hat, kann ja gern mal bei Amazon umschauen (Affiliate-Link). Und wer geschaut und gekauft und ausprobiert hat: ich freue mich auf Meinungen, Kommentare, Anregungen!