Fototechnik & Tipps

Ganz persönliche Erfahrungen und Ansichten. Teils verlinkt auf Amazon 🙂

Fototechnik & Tipps

Vielleicht interessieren und helfen ein paar Hinweise und knappe Berichte ja den einen oder anderen. Deswegen möchte auch ich in meiner Rubrik Fototechnik & Tipps persönliche Eindrücke über Kameras und Objektive wiedergeben … oder hin und wieder Lektüre empfehlen …

Fototaschen

Nun ja, in die Fototasche(n) kommt, was gerade gebraucht wird oder tragbar ist. Ich wechsle zwischen einem Fotorucksack von Lowepro für Wanderungen, der für Hochzeitsreportagen wirklich ausreichend großen Schultertasche Lowepro Magnum 200 AW – beide enthalten vor allem auch viel Hilfsmittel und Kleinkram wie Blitz, Ladegeräte, Akkus, Filter, Fern- und Funkauslöser, Putzzeug, Taschentücher – und einer Slingtasche von Crumpler: die ist praktisch für kleine Touren durch Stadt oder botanischen Garten. Zu Fuß: ist aber immer nur ein Teil der Ausrüstung dabei. Da müssen manchmal schwere Entscheidungen getroffen werden. Ich bin ja eher so der Typ, der alles dabei haben möchte, was man vielleicht brauchen könnte … Wer gleich mehr technische Informationen, aktuelle Preise und weitere Erfahrungsberichte zu den beiden letztgenannten Fototaschen haben möchte: sie sind auf die entsprechende Amazon-Seite verlinkt.

Spiegellose Systemkamera

Meine Fotoausrüstung habe ich gut einem Jahr mit einer spiegellosen Systemkamera ergänzt! Nach langem Überlegen habe ich mich dafür entschieden, neben dem Canon-System nicht ein Sony-Gehäuse anzuschaffen, sondern ein zweites System mit Fujifilm aufzubauen. Sowohl die neuen Fujifilm-Kameras als auch die erhältlichen Objektive haben schon andere Fotografen überzeugt. Auch wenn etwas Umgewöhnung nötig war hinsichtlich Bedienung und Bildlook: nach einigen Shootings mit der Fujifilm X-T2 denke ich, eine sehr gute Wahl getroffen zu haben! Die Kamera sieht gut aus und sie ist technisch ganz vorn dabei. Die Bildqualität überzeugt! Mit der Anschaffung all der schönen Objektive komme ich im Moment leider noch nicht nach …

DSLR-Kameras

Von Canon: schon immer … und immer gut. Die Wahl der Kamera wird bestimmt auch von Zufall und Geschmack. Und durch Ästhetik und Funktionalität von Gehäuse und Objektiven. Mit Canon kann man da sehr gute Pakete zusammenstellen. Meine erste digitale war eine EOS 10D: teuer, groß, schwer und gut zu ihrer Zeit. Die habe ich irgendwann nicht mehr benutzt, weil sie so unhandlich war. Und dann nur noch gelegentlich fotografiert mit einer IXUS. Über eine EOS 550D und eine EOS 60D bin ich vor einigen Jahren bei einer EOS 6D gelandet … und mit der war ich lange Zeit wirklich Vollformat-glücklich: Profi-Werkzeug handlich.

 

EOS 6D

Die Canon EOS 6D habe ich inzwischen verkauft. Der Autofokus mit 19 Sensoren in der Mitte reichte mir nicht mehr aus. Das System war im Vergleich mit den neueren in der EOS 80D oder dem der Fujifilm X-T2 jetzt viel zu unflexibel und zu ungenau. Mit fast 120.000 Auslösungen hat sie mir aber wirklich gute Dienste geleistet …

 

EOS 80D

Mit der Canon EOS 80DCanon EOS 80Dbin ich immer noch ganz zufrieden. Als Nachfolger für die 60D und (zu Zeiten der 6D) als Canon-Zweitgehäuse ist seit gut einem Jahr die Canon EOS 80D im Einsatz! Sie hat ein Klapp-Display mit Touch-Funktionalität, einen neuen 24 Megapixel-Sensor und vor allem ein gutes, neues Autofokus-System. Dieser neue Autofokus ist deutlich besser als der der 6D war! Die 45 Kreuzsensoren decken einen deutlich größeren Bildbereit ab, reagieren wirklich schnell und sind gut ansteuerbar. Im Videobetrieb folgen sie automatisch dem gewählten Motiv.

 

Objektive

Nach Sigma-Objektiven früher nutzte ich lange Zeit fast nur Canon-Linsen. Da ist auch meist ein „L“ dran. Und das hat sich durchaus bewährt. Die Zoom-Objektive haben meist die 4er Blende. Bild- und Verarbeitungsqualität, Preise und Gewichte stimmten da ja durchaus. Bald konnte ich aber auch schomal mehr Lichtstärke brauchen und hatte gelernt, offene Blenden zu schätzen und einzusetzen. Deswegen war dann z.B. auch das 70–200 f/2.8 dazugekommen: und das hat sich gelohnt! Auch das 100er Makro nutze ich richtig oft, es kann Blumen toll und ist bei Gesichtern manchmal schon zu scharf. Für Portraits nehme ich tatsächlich das 85er sehr gern, der Bildwinkel stimmt und Schärfe und Freistellvermögen sind ganz prima. Allerdings vermisse ich hier einen Stabilisator. Das 50 mm-Objektiv mit Anfangsblende f/1,4 hat das 1,8er abgelöst, das war gut so. Und mit der 35er Festbrennweite freunde ich mich langsam auch an: da muss mal eine ganze Portrait-/Fashion-Serie mit gemacht werden …

Canon EF 17–40 mm f/1:4,0 L USM | Canon EF 24–105 mm f/1:4,0 L IS USM | Canon EF 70–200 mm f/1:2,8 L IS II USM | Canon EF 35 mm f/1:2 IS USM | Canon EF 50 mm f/1:1,4 USM | Canon EF 85 mm f/1:1,8 USM | Canon EF 100 mm f/1:2,8 L Macro IS USM

Blitzgeräte und Lichtformer

Meine Fotoausjinbei ef-200rüstung besteht schließlich auch aus Licht & Formern. Im Einsatz sind im Moment vier Systemblitze von Yongnuo (YN-565 EX E-TTL-fähig, und YN-560 II und den YN-560 III mit eingebautem Funkempfänger): günstig und durchaus gut! Sie schaffen 200 bis 300 Auslösungen mit einem Satz Eneloop-Akkus. Dazu jetzt die neuen ETTL-fähigen Funkauslöser-/Empfänger von Yongnuo (YN-622C-TX bzw. YN-622C): die Anschaffung lohnt sich, denn das Einstellen von TTL-fähigen Systemblitzen ist damit total bequem. Als stationäre wie mobile Lichtformer habe ich zwei kleine Softboxen von Firefly: die Beauty Box mit 50 cm Durchmesser und die Aurora II in 25 x 60 cm Größe. Nicht ganz billig, aber sehr gut, die Dinger! Gut verarbeitetes Material, durchdachtes Faltsystem, stabile, flexible Blitzaufnahme … und: sie machen ein schönes, weiches Licht. Man kann damit nicht Studios ausleuchten, Gesichter aber schon! Neben den kleinen Systemblitzen nutze ich als Dauerlichtquellen ein LED-Panel von F&V und einen LED-Strahler von Jinbei: den EF-200 LED V. Kombiniert mit einer Oktabox (und ggf. einem Grid) ist dieser Strahler sehr gut geeignet zum Beispiel für Portraits.

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